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Klischeefrei im Sport auf der BuNT 2025 – BundesNetzwerkTagung des queeren Sports

Unter dem Motto „Louder Than Ever“ hat die Sportjugend Hessen vom 14. bis zum 16. November Menschen aus Sport, Wissenschaft, Politik und queeren Communities sowie alle, die sich für Vielfalt im Sport einsetzen, zusammengebracht – zum Lernen, Austauschen und Netzwerken.

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Ziel der Tagung: 

Gemeinsam Räume öffnen für eine praxisnahe Auseinandersetzung mit queeren Lebensrealitäten im Sport – mit zwei zentralen Schwerpunkten: 

  • Intersektionalität im Sport: Im Fokus stehen die Bedarfe queerer Menschen, die zusätzlich von Behinderungen, Rassismus, Flucht oder Klassismus betroffen sind. 
  • Historische Kämpfe im queeren Sport: Würdigung der Errungenschaften queerer Bewegungen im Sport und die Frage, worauf heute aufgebaut werden kann. 

Vor dem Hintergrund der aktuellen gesellschaftlichen Lage der queeren Community machten die Sprecher*innen deutlich: Die Situation von queeren Menschen im Sport und in der Gesellschaft ist ein Gradmesser für Demokratie. Wer sich für Vielfalt im Sport einsetzt, stärkt die Demokratie – im Sport und darüber hinaus. 

Das Programm der BuNT 2025 war vielseitig in seinen Formaten und Inhalten. Das Workshopangebot eröffnete Einblicke in aktuelle Fragen und Herausforderungen rund um Vielfalt im Sport. Themen waren unter anderem die Rechte, der Schutz und die Zukunftsperspektiven queerer Kinder und Jugendlicher im Sport, die Bedeutung von Klassismus im queeren Sport sowie Best Practice-Beispiele aus dem FLINTA-Sport. Darüber hinaus standen Ansätze für eine geschlechterinklusive Gestaltung des Sportstudiums im Fokus. Neben den Workshops bereicherten wissenschaftliche Impulse, ein Podiumsgespräch zu Unterstützungsstrukturen im Sport, eine Filmpremiere sowie ein „Markt der Möglichkeiten“ das Programm. 

Auch das Klischeefrei im Sport-Team war mit einem Workshop vertreten: „Kritische Männlichkeiten – Perspektiven für Vielfalt und Geschlechtergerechtigkeit im Sport“. Gemeinsam wurde diskutiert: 

  • Wie prägen Vorstellungen von Männlichkeiten uns persönlich und den organisierten Sport? 
  • Was bedeutet das für eine klischeefreie Sportkultur? 
  • Wie kann die kritische Auseinandersetzung mit Männlichkeit(en) ein Hebel für mehr Geschlechtergerechtigkeit sein? 

Das Fazit: 

Es braucht vor allem positive Vorbilder im Sport, sichere Räume für kritische Reflexion und Selbstwirksamkeit. Wir danken allen Teilnehmenden für das große Interesse, den offenen Austausch und die vielen Ideen! Die Mischung aus praxisnahen Ansätzen, theoretischen Inputs und inspirierenden Beispielen machte die Tagung zu einem wichtigen Impulsgeber für mehr Vielfalt und Geschlechtergerechtigkeit im Sport. 

 

 

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