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News
#nostereotypes

Denkanstoß für eine klischeefreie Sportkultur

Das Projekt Klischeefrei im Sport geht mit den „Denkanstößen“ online. Ziel ist es, engagierten Menschen, die sich für mehr Geschlechtergerechtigkeit im Sport einsetzen, eine Plattform zu bieten, ihr Projekt, ihre Initiative oder Veranstaltung vorzustellen und zum Mitmachen anzuregen.

Ein Fußballfest der Vielfalt; eine Community für nicht-binäre Läufer*innen; ein Empowerment- und Sportprojekt für alle Mädchen und jungen Frauen, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer Religion und dem sozioökonomischen Status ihrer Familie oder auch der erste (Lauf-)Sportverein mit zyklusorientiertem Training – all das sind Initiativen und Projekte, die sich für eine klischeefreie und geschlechtergerechte Sportkultur einsetzen. Ihre Ideen,  Projekte oder Initiativen können als Vorbilder dienen und zum Mitmachen animieren.


Mit dem Projekt Klischeefrei im Sport - no stereotypes setzen wir uns gemeinsam mit allen Engagierten für eine klischeefreie Sportkultur ein. Ziel ist es, Menschen zu ermutigen, sich gegen Klischees und für Vielfalt einzusetzen und sich für die Teilhabe und Entwicklungsmöglichkeiten aller Menschen im Sport zu engagieren. Es gibt bereits viele, die sich mit ihren Projekten für mehr Vielfalt und Geschlechtergerechtigkeit im Sport engagieren und genau diese möchte das Projekt mit der neuen Rubrik Denkanstoß stärker in den Fokus rücken! Klischeefrei im Sport bietet damit eine Plattform für Vernetzung und Inspiration. Auch auf Instagram und LinkedIn werden die Beiträge prominent präsentiert. Mit der Kampagne „Unser Denkanstoß der Woche“ werden alle individuell vorgestellt.

Hier geht es zu den Denkanstößen!

Gemeinsam für eine sichere und diskriminierungsfreie Sportkultur

Klischeefrei im Sport veröffentlicht ein Factsheet zum Thema „Sexismus und sexualisierte Gewalt im Sport“. Es richtet sich an Personen aus dem organisierten Sport, an Medienschaffende und an alle Sportinteressierten.

Toleranz, Fairness, Engagement und Teamgeist sind Werte, die der Sport vermitteln kann. Er kann den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und besitzt ein bedeutendes Integrationspotenzial. Damit alle ihren Sport frei ausüben können, muss der Sport ein sicherer Ort sein - frei von Gewalt und Diskriminierung. Vorfälle zeigen jedoch immer wieder, dass Sexismus und sexualisierte Gewalt im Sport ein Problem darstellen.


Um Engagierte im Sport, Menschen in Verbänden und Vereinen sowie Medienschaffende und Journalist*innen über das Thema zu informieren und zu sensibilisieren, hat das Projekt „Klischeefrei im Sport“ ein Factsheet zu „Sexismus und sexualisierter Gewalt im Sport“ veröffentlicht. Die Diskussionen in den Medien zeigen eine zunehmende Wahrnehmung des Problems. Durch die erhöhte Sichtbarkeit und eine offene Auseinandersetzung und Aufarbeitung des Themas wird eine „Kultur des Hinsehens“ gefördert. Das Factsheet soll diesen Diskurs unterstützen.  Es enthält die aktuelle Studienlage und Anlaufstellen. Für alle, die tiefer in die Thematik einsteigen wollen, gibt es weiterführende Informationen und Literaturhinweise sowie Medientipps.

News vom 07.12.2023

Teilnahme am Dialogforum Sportentwicklung

Die kompetenzz-Projekte Klischeefrei im Sport und die Initiative Klischeefrei nahmen am 07. und 08. September 2023 am Dialogforum Sportentwicklung in Berlin teil. Sie nutzten die Gelegenheit nicht nur zum Weiterbilden durch Workshops, Panels und Masterclasses, sondern konnten die Projekte durch einen eigenen Stand bekannter machen.

Beim Dialogforum der Sportentwicklung im Hotel Oderberger drehte sich alles um die Themen Sport vor Ort, Gewinnung & Stärkung des Ehrenamtes, mehr Diversität, Sport im Freien und Gesundheit sowie die Weiterentwicklung des Sports in Deutschland. "Klischeefrei im Sport" nahm unter anderem an verschiedenen Workshops teil und war gemeinsam mit der Initiative Klischeefrei mit einem eigenen Stand vor Ort. Der Messestand von "Klischeefrei im Sport" und der Initiative Klischeefrei diente dazu, die Teilnehmer*innen über Geschlechtergerechtigkeit und Klischees im Sport zu informieren und ins Gespräch zu kommen. Neben vielen Interessierten besuchte auch die Bundesfamilienministerin Lisa Paus den Stand.

News vom 11.09.2023

Gemeinsam für mehr Sichtbarkeit - Auftakt zur FIFA-Frauen-Weltmeisterschaft

Mit dem Projekt „Klischeefrei im Sport – no stereotypes“ setzen sich das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. (kompetenzz), der Deutsche Fußball-Bund e.V. (DFB) und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) für eine klischeefreie Sportkultur ein und wollen gemeinsam die mediale Sichtbarkeit von Frauen im Fußball nachhaltig stärken. Ein von kompetenzz und DFB entwickeltes Factsheet liefert die wichtigsten Daten und Fakten zum Thema. 

Der Fußball der Frauen hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt und begeistert nicht nur Sportfans, sondern auch die breite Öffentlichkeit. Eine wichtige Rolle spielt dabei die gestiegene mediale Sichtbarkeit von Frauen im Fußball, besonders in den Sozialen Medien. Doch es gibt weiterhin Verbesserungspotenziale, um die Leistungen der Sportlerinnen angemessen zu würdigen und dem gesteigerten Interesse in der Bevölkerung nachzukommen. Anlässlich des Starts der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen in Australien und Neuseeland wollen kompetenzz, DFB und BMFSFJ mit dem Projekt „Klischeefrei im Sport – no stereotypes“ für eine klischeefreie Medienberichterstattung werben und mit dem Factsheet „Sichtbarkeit von Sportler*innen in den Medien“ auf die Bedeutung des Themas aufmerksam machen.  

Bundesfrauenministerin Lisa Paus sieht in einer stärkeren medialen Sichtbarkeit eine wichtige Voraussetzung für die Weiterentwicklung des Fußballs der Frauen: „Ich freue mich, dass alle Spiele der Fußball-WM 2023 live im öffentlich-rechtlichen Fernsehen übertragen werden. Es ist gut, wenn der Fußball der Frauen stärker sichtbar ist. Davon profitieren unsere Profispielerinnen ebenso wie Fußballdeutschland vor dem Fernseher!”

Prof. Barbara Schwarze, Vorsitzende des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V., weist darüber hinaus auf die Bedeutung der Sichtbarkeit von Vorbildern für die Gewinnung des Fußball-Nachwuchses hin: „Klischees verhindern, dass Mädchen und Frauen den Zugang zum Fußball finden. Wir wünschen uns einen Fußballsport, in dem Frauen ausreichend repräsentiert und als Vorbilder sichtbar sind, als Spielerinnen, Schiedsrichterinnen, Trainerinnen und Funktionärinnen.“  

Celia Šašić, DFB-Vizepräsidentin für Gleichstellung und Diversität und Schirmherrin des Projekts „Klischeefrei im Sport – no stereotypes“ erklärt: „Die Erhöhung der Sichtbarkeit ist ein wichtiger Faktor für mehr Gleichberechtigung und Diversität, eine professionelle Entwicklung des Fußballsports und die Stärkung einer offenen und vielfältigen Fangemeinde – nicht nur vor dem Bildschirm, sondern auch im Stadion.“   

News vom 19. Juli 2023

 

 

#nostereotypes - mit kompetenzz und DFB für eine klischeefreie Sportkultur

Mit „Klischeefrei im Sport – no stereotypes“ startet im Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. (kompetenzz) ein neues Projekt mit dem Ziel, eine klischeefreie Sportkultur zu fördern und die Entwicklungsmöglichkeiten und Teilhabe von Menschen aller Geschlechter am (Spitzen-)Sport nachhaltig zu stärken. In Kooperation mit dem Deutschen Fußball-Bund e. V. (DFB) nimmt das Projekt 2023, dem Jahr der Weltmeisterschaft, den Fußball der Frauen in den Fokus.

Sport verbindet Menschen und vermittelt Werte wie Toleranz und Fairness. Es ist vor allem der Fußball, der Menschen in Deutschland und weltweit begeistert. Gemeinsames Ziel von kompetenzz und DFB ist deshalb, mit praxisorientierten Angeboten und medialer Aufklärungsarbeit Klischeefreiheit im Fußball sowie in Verbandsstrukturen zu fördern und den Mädchen- und Frauenfußball nachhaltig zu stärken.

Prof. Barbara Schwarze, Vorsitzende des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. begrüßt die Kooperation mit dem DFB im Rahmen des Projekts „Klischeefrei im Sport – no stereotypes“: „Auch im Sport begrenzen Geschlechterklischees die individuelle Entfaltung von Talenten und Potenzialen. Gemeinsam mit dem DFB wollen wir mehr Chancengerechtigkeit und Klischeefreiheit in den Fußball bringen, eine klischeefreie Sportkultur fördern und starke Vorbilder sowie Unterstützer*innen sichtbar machen.“   

Die Popularität des Frauen- und Mädchenfußballs ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen: Für das DFB-Pokalfinale der Frauen zwischen dem VfL Wolfsburg und dem SC Freiburg am 18. Mai im Rhein-Energie-Stadion in Köln wurden bereits über 35.000 Tickets verkauft.

Célia Šašić, DFB-Vizepräsidentin für Gleichstellung und Diversität sowie Schirmherrin des Projekts, sieht in der Stärkung des Mädchen- und Frauenfußballs, der Sichtbarkeit von Frauen im DFB und dessen Gremien sowie im Themenbereich Diversity wichtige Schwerpunkte für die Zukunft: „Unsere Schwerpunkte für die Zukunft sind Vielfalt und Chancengerechtigkeit. Wir wollen den Mädchen- und Frauenfußball stärken, die Sichtbarkeit von Frauen im DFB und dessen Gremien erhöhen sowie gleiche Ausbildungs- und Entwicklungschancen für alle Talente ermöglichen. Das Projekt leistet dabei einen wichtigen Beitrag.“